Die Rückwand

Die Rückwand

Ein Aquarium welches keine Rückwand hat sieht meiner Meinung nach nicht so schön aus. Der Blick auf die Tapete ist nicht sehr ansprechend und verdirbt das Gesamtbild des Aquariums.  Schliesslich möchte man ja ein möglichst Naturgetreuen ausschnitt aus einem Lebensbereich darstellen. Auch die Fische fühlen sich deutlich wohler da zumindest eine Seite des Aquariums geschlossen ist. 

Meine Erfahrungen

Als ich mich 2016 wieder mit dem Thema „eigenes Aquarium“ beschäftigt habe, war für mich aufgrund der Tiefe des Beckens schnell klar das es  eine Rückwand vom Typ „SlimLine“ sein muss. Juwel & BackToNature bieten diese günstig an. Letztendlich habe ich mir zwei Juwel „Stone Granit“ gekauft. 

Mein "altes" Becken mit der Rückwand von Juwel.
Mein „altes“ Becken mit der Rückwand von Juwel.

Mit der Rückwand war ich sehr zufrieden. Sie sieht optisch sehr gut aus, lässt sich sehr gut schneiden (oder sägen), nimmt mit einer maximallen Stärke von 3 cm wenig Tiefe in Anspruch und lässt sich gut einkleben.

Ich habe den hauseigenen Conexo Kleber von Juwel verwendet. Die Anwendung ist einfach und der Kleber lässt sich gut verarbeiten. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, dass ich an allen Seiten der Rückwand die Fugen zum Glas hin nicht mit Silikon abgedichtet habe. Dadurch haben sich die Pflanzenwurzeln hinter die Rückwand ausgebreitet und die Rückwand nach und nach von der Scheibe gelöst. Aber aus Fehlern lernt man bekanntlich…

So habe ich Ende 2017 als ich das Aquarium für den Umzug leer gemacht habe, die Rückwand entfernt. Ich war überrascht, auch der Kleber lies sich praktisch rückstandsfrei entfernen. Aber die Rückwände waren kaputt.

Anfang 2018 habe ich mir die Back to Nature SlimeLine „River“ gekauft. Ich wollte diesmal die Back to Nature ausprobieren. Ich persönlich kann bis heute keinen Unterschied (ausser preislich) zu Juwel feststellen. Beim Einpassen der Rückwand habe ich die Stichsäge verwendet. Es gibt eine schöne Sauerei, aber dafür ist der Schnitt gerade. Als Kleber habe ich mir einen Silikon für Aquaristik aus dem Baumarkt gekauft. Dieser ist deutlich billiger und auch ergiebiger. Mit einer Kartusche habe ich beide Rückwände eingeklebt und sämtliche Fugen verklebt. Das ganze muss noch gemäss Hersteller 24h trocknen, dann kann das Becken befüllt werden.

Das "neue" Becken mit der Rückwand von Back to Nature.
Das „neue“ Becken mit der Rückwand von Back to Nature.
Hersteller & Typen

Juwel bietet verschieden Produkte von Rückwänden an.

  • die oben genannten aus PU-Schaum. Hier gibt es verschiedene Modellvarianten
  • „STR“ aus Styropor
  • und verschiedene Poster

Back to Nature kann man als Pionier der 3D-Aquarienrückwände betrachten. 

Auch hier gibt es verschiedene Varianten. Am bekanntesten dürften die „Amazonas Rückwände“ sein.

Sicherlich gibt es noch andere Hersteller welche hier jetzt nicht aufgeführt sind aber es soll sich hierbei auch nicht um eine Auflistung aller Hersteller handeln, sondern um einen kleinen Erfahrungsbericht.

Selbstbau einer Rückwand

Auch kann eine Rückwand für ein Aquarium selbst gebaut werden. Im Netz gibt es diverse Anleitungen. Ich persönlich tendiere lieber zu den „Fertigprodukten“ der Hersteller. Am einfachsten ist es einen schwarzen, dunkelgrünen oder blauen Pappkarton zu nehmen und hinter das Aquarium zu kleben. Diesen Pappkarton kann in jedem Bastelgeschäft oder Baumarkt für wenig Geld gekauft werden. Das macht optisch schon viel aus!

Ich habe mal Tapete vom Typ „Erfurter“ genommen, zurechtgeschnitten und geklebt und anschliessend mit Wasserfarbe bemalt. Leider hab ich da kein Bild mehr davon.

 

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